Rezension

Collector

N:Force

1997 CD 11 Tracks 64
Diese Rezension wurde von Thomas Polaschek verfasst und stammt aus dem MEMI-Archiv (1994–2005).
So, jetzt habe ich es wirklich lange genug hinausgeschoben. Es wird Zeit, dasz ich endlich einmal was zu dieser CD schreibe! Der Titel deutet schon darauf hin, dasz es sich bei diesem Tontraeger um einen Sampler handelt. Aber nicht alle Stuecke sind schon auf den bereits erschienenen CDs ("Mind Odyssey", "Talisman" und "Realtime Illusion") von Norman Friedenberger zu hoeren. So muessen sich selbst diejenigen, die diese CDs schon haben, "collector" anschaffen, wenn sie eine lueckenlose N:Force-Sammlung anstreben. Sehr geschickt! Genug gelabert! Los geht's:

Der erste Eindruck: Von der Klangqualitaet ist "collector" sehr gut. Das verspricht schon einmal uneingeschraenkten Hoergenusz. Ansonsten konnte ich beim ersten Durchhoeren eher wenig eingaengige Melodien erkennen. Also Ohrwurmcharakter kann man den Songs wirklich nicht nachsagen :-) Von den Klaengen her ist das Ganze auch recht kreativ obwohl man nicht umbedingt sagen kann, dasz man das nicht alles schon irgendwo einmal so aehnlich gehoert hat.

Ich weiß, daß die meisten Musiker es hassen, mit anderen Musikern verglichen zu werden, aber den Hoerern helfen solche Vergleiche, also werde ich es trotzdem wagen: Gleich der erste Song auf der CD "Black Garden Wiew" erinnert mich ganz stark an "eternity" von Optical Image. Also wem das gefaellt, dem kann ich "collector" auch bedenkenlos ans Herz legen ... Auch Leute, denen "Oasis" von TD zusagt, werden von "collector" sicher nicht enttaeuscht werden.

Abschließend kann ich nur sagen, dasz es sich hierbei um eine CD handelt, die sicher nicht nach ein- bis zweimaligem Hoeren ins Regal wandert. Da hat man sicher laenger was davon, denn es gibt noch so einiges zu entdecken was einem anfangs garnicht auffaellt. Ich spreche da aus eigener Erfahrung!