Rezension
Organics
Es folgt mit knapp 17 Minuten der eigentliche Höhepunkt der CD, der fünfteilige Symbiotic Cycle. Jeder Teil dieses Zyklus repräsentiert eine eigene kleine, in sich abgeschlossene Welt, zusammengehalten von einem klanglichen Rahmenwerk. Eine interessante Kollage, welche beständig zwischen den Stilen von Tangerine Dream, Kraftwerk und Philip Glass hin und her pendelt.
Ruhig geht es zu in Black Eyes, wohingegen der abschließende Mahnruf Preserve the Rainforest stilistisch an die ersten drei Tracks anknüpft. Ebenfalls auf der CD enthalten sind die Bonustracks Asian Future und Timespace Victory, letzteres eine Elektronik-Hymne, wie sie einer SciFi-Serie gut zu Gesichte stehen würde.
Dem ein oder anderen wird diese CD sicherlich zu minimalistisch sein, denn hinsichtlich Arrangement und Instrumentierung ist Organics sehr konservativ ausgefallen, was sich durch teilweise Längen bzw. einen hohen Wiedererkennungswert bestimmter Sequenzen ausdrückt. Drum bleibt als Fazit: Kein Quantensprung, aber dennoch nett anzuhören.