Rezension

Trancesession

Parsick, Stephen & Ringlage, Lambert

1995 CD 5 Tracks 73:19
★★★★☆ 8/10 (4 Stimmen)
Diese Rezension wurde von Timo Christiansen verfasst und stammt aus dem MEMI-Archiv (1994–2005).

Aus einer einfachen Session aus dem Mai 1993 von Lambert Ringlage und Stephen Parsick wurde ein kleiner Kult :).
Trancesession, urspruenglich als MC veroeffentlicht liegt nun -neu ueberarbeitet- als CD vor.
Es fiept an allen Ecken und Enden, Sequenzen bei denen man kaum ruhig sitzen kann. Eine wirkliche Trance, die auch zeigt, dass nicht alles vorprogrammiert sein muss...
Lambert und Stephen lassen kaum eine ruhige Minute verstreichen, Sequenzen, Rhythmen, wilde Pfeifer, Floating... 8)

Neu ist trancesession 2, welches nicht auf dem Tape enthalten war und erst in diesem Jahr entstanden ist, aber sich nahtlos einfuegt. Dagegen wurde Voyage to nowhere gesplittet und gekuerzt.
So koennen die MC-Besitzer aufatmen. Das Tape hat immer noch seinen Reiz. Die Titel Neuronic Drive und das absolute Floating- Stueck Return from nowhere finden sich nicht auf der CD und o.g. Stueck ist gekuerzt.
Aber die CD ist kraftvoll abgemischt, die Baesse sind eindeutig besser als auf dem Tape (wie soll eine Cr02-Schicht auch diese Dynamik tragen).
Moeglicherweise kann einem das heftige Gefiepe auch auf die Nerven gehen, wenn man nicht voll fit ist, aber die Session ist eben voll improvisiert und ausgeflippt.

Bezug (historisch): Spheric Music